Patrick Lofredi
Isola-Art Brut
Einladung

Markus Bell - Babotshka

Vom 05.12.2014 bis 30.01.2015

zeigen wir in der Galerie Isola die Ausstellung

Markus Bell - "Babotshka"

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 

Galerie Isola Art Brut, Falkstrasse 40, 60487 Frankfurt,
Telefon 015734922372
Öffnungszeiten: Di bis Fr 14-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr


Babotshka Markus Bell

Ausstellung in der Galerie Isola – Art Brut 6.12.14 bis 30.1.15

Markus Bell ist 1962 in Mannheim geboren. Die Schulzeit hat in ihm keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Den Kunstunterricht fand er schrecklich. 1983 machte er sein Abitur in Heidelberg. Nach 15 Monaten Bundeswehr studierte er Physik. Nach Gesundheitsproblemen beginnt er seine Promotion und erwirbt 1999 den Doktortitel. Ab 1985 lernt er im Selbststudium Russisch und besucht als Gasthörer die Dolmetscher Schule in Heidelberg. 2000 geht er nach Moskau, wo er bis 2008 ein Medizinstudium verfolgt und dieses erfolgreich abschließt. In Folge erkrankt er jedoch erneut schwer und nach mehreren Krankenhauaufenthalten entscheidet er sich nach Heidelberg zurück zu kehren. Seitdem lebt er dort. Seine Krankheit verhindert, dass er einer regelmäßigen Arbeit nachgehen kann. 

Bereits seit 2002 interessiert sich Bell für Mode Design und während seiner Zeit in Moskau ist er ständig in verschiedenen Boutiquen unterwegs. 2012 entwickelt er einen Badeanzug, den er patentieren lässt. Der Erfolg bleibt aus. Mode bleibt jedoch weiterhin seine Leidenschaft. Zwei große Projekte sollen sein Lebenswerk werden. 

Zum einen der Entwurf von 1000 verschiedenen Lederjacken, zum jetzigen Zeitpunkt hat er bereits 600 verwirklicht. Das zweite Projekt stellen wir nun aus. Bell hat sich vorgenommen 100 Modelle der Babotshka Kollektion zu zeichen. Derzeit sind 51 realisiert worden, von denen wir 25 zeigen. 
Diese Bilder sind ein beeindruckender Ausdruck der Leidenschaft eines Menschen für Formen und Farben. Die Babotshka sind wie Modepuppen, die man bewegen kann. Auf diesen Puppen werden extrem extravagante Anzüge entworfen. Die Kleider sind wichtig, nicht die Puppen. Diese werden maskiert, damit deren Gesicht nicht von dem Wichtigsten ablenkt, manche tragen Sonnenbrillen. Aber je mehr man die Bilder betrachtet, desto sichtbarer werden die Frauen. Die Menschlichkeit springt uns regelrecht ins Gesicht. Sie sind da, unvermeidlich da. Und je mehr die Frau sichtbar wird desto mehr gehören die Kleider untrennbar zu ihr. Der fantastische Ausdruck der Frau, die Markus Bell schafft, lässt kaum noch Platz für etwas anderes als Menschlichkeit. 

Als Art Brut Liebhaber ist es genau das, was man sucht und bei Markus Bell auf jeden Fall wieder findet.

Markus Bell
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